Heka 10 (Für ca. 100 Hühnereier im Vorbrüter und 80 Eier im Schlupfbrüter)

Der HEKA 10 ist das perfekte Brutgerät für Züchter, die keine großen Mengen brüten möchten - dabei aber trotzdem nicht auf den Komfort und die Flexibilität eines separaten Schlupfraums verzichten möchten.  In verschiedenen Ausstattungsvarianten lieferbar, die Sie selbst bitte oben wählen und die wir im Folgenden erläutern, um Ihnen die Wahl des richtigen Brutgeräts so einfach wie möglich zu machen.

Vorteil des separaten Schlupfraums: Motorbrüter mit separatem Schlupfraum bieten sich insbesondere zur Brut sehr empfindlicher und schwierig zu brütender Geflügel- und Vogelarten an. Ganz wichtig auch für die Brut von Wasser- und Wasserziergeflügel. Es ist oft unerlässlich, die Bruteier spätestens nach 8-10 Tagen in das Brutgerät einzulegen. Das Ein- bzw. Nachlegen kann nur dann problemlos erfolgen, wenn die sich bereits in der Schlupfphase befindlichen Eier nicht davon berührt werden. Diese Möglichkeit bieten unsere Motorbrüter mit separatem Schlupfraum. Sie können die zum Schlupf erforderliche hohe Luftfeuchtigkeit beibehalten und im Vorbrüter, in dem die Luftfeuchtigkeit geringer ist, weitere Eier nachlegen. Kompromisslösungen in Bezug auf die Feuchtigkeit, die wesentlich zum Bruterfolg beiträgt, entfallen.
 

1. Halbautomatische oder vollautomatische Wendung

Unabdingbar für eine erfolgreiche Brut ist die
regelmäßige und zuverlässige Wendung der Brut-
eier (min. 2-3 Mal am Tag in der Vorbrutphase).
Wenn Sie Ihr HEKA-Brutgerät mit halbautoma-
tischer Wendung wählen, müssen Sie nicht jedes
Ei einzeln drehen, sondern es genügt, wenn Sie
die Bruthorden einmal nach vorne ziehen und das
nächste Mal nach hinten schieben. Die Bruteier
liegen in der Bruthorde auf geriffelten Holzstäben,
die ihrerseits links und rechts auf einem Laufband
aufliegen. Durch Ziehen/Schieben der Horde
drehen sich die Stäbe der Horde und gleicher-
maßen die darauf liegenden Bruteier.

Wenn Sie Ihr HEKA-Brutgerät mit vollautomati-
scher Wendung wählen, entfällt für Sie die oben
beschriebene Arbeit. Es ist hinter dem Gerät ein
Wendemotor verbaut (außenliegend, abgedeckt),
der über eine Schubstange und die weiße Vorhän-
geschiene (pulverbeschichtetes Aluminium) mit
den Bruthorden verbunden ist und diese automa-
tisch nach vorne und hinten schiebt. Für optimale
Brutergebnisse machen unsere vollautomatischen
HEKA-Brutgeräte dabei 12 Wendungen pro Tag.
 

 

2. Elektronische Regelung oder Prozessorsteuerung

   Bei der elektronischen Regelung wird die Tempe-
   ratur über den silbernen Drehknopf eingestellt
   und über das Winkelthermometer an der rechten
   Seite des Geräts abgelesen. Besonders geeignet
   für Exportmärkte, da die Elektronik unempfindlich
   gegenüber Spannungsschwankungen ist und im
   Zweifelsfall alle Komponenten problemlos
   getauscht werden können.

  Die Prozessorsteuerung bietet ein angenehmes
  Plus an Bedienkomfort. Die Bruttemperatur kann
  Zehntelgrad-genau eingestellt werden und Soll-
  wie Ist-Temperatur werden gleichzeitig digital an-
  gezeigt. Zudem ist eine Alarmfunktion inklusive.
  Den Alarmwert stellen Sie ebenfalls digital ein -
  wird dieser erreicht, leuchtet die Alarm-Kontroll-
  leuchte (akustischer Alarm auf Anfrage).

3. Doppelthermostat

Ein Doppelthermostat sorgt in Ihrem Brutgerät für ein noch
höheres Maß an Sicherheit. Sollte das Hauptthermostat
bedingt durch einen technischen Fehler die Temperatur im
Brutgerät zu hoch steigen lassen, schaltet das Doppelther-
mostat die Heizung weg und verhindert einen Schaden an
den Bruteiern. Nicht zwingend notwendig bei einem hoch-
wertigen HEKA-Brutgerät - aber doch eine angenehme
Ergänzung. Bei den Brutmaschinen mit elektronischer
Regelung ist als Doppelthermostat ein Membranregler
verbaut (wie rechts abgebildet) - bei den Brutgeräten mit
Prozessorsteuerung ist das Doppelthermostat in der
Steuerung integriert. Der Wert für das Doppelthermostat ist
dabei durch uns voreingestellt - Sie brauchen nicht mehr
langwierig programmieren, sondern können nach Erhalt
Ihres HEKA-Brutgeräts gleich loslegen.

4. Abkühltimer

   Bei der Brut von Wasser- und Wasserziergeflügel ist es zwingend
   notwendig, die Bruteier ab dem ~11.Tag (bis zum Beginn der
   Schlupfphase) einmal täglich abzukühlen. Bei Brutgeräten ohne
   Abkühltimer geschieht dies durch Öffnen der Tür für ca.
   20-30 Minuten. Wenn Sie ihr HEKA-Brutgerät mit einem
   Abkühltimer ausstatten lassen, wird eine Zeitschaltuhr verbaut,
   auf der Sie eine Abkühlphase programmieren können. Sie
   brauchen also nicht mehr selbst für die Abkühlung sorgen
  (mit der Gefahr, dass man vergisst, die Tür wieder zu schließen),
  sondern das Gerät deaktiviert automatisch für die von Ihnen
  eingestellte Zeit die Heizung, so dass die Temperatur im Brutgerät
 sinkt. Entscheidend ist, dass dabei alle weiteren Funktionen des
 Brutgeräts aktiv bleiben - ausschließlich die Heizung wird
 deaktiviert.

 

5. Einfachverglasung oder Isolierverglasung

Der schlechtere Isolierwert der Einfachverglasung hat in
Exportländern mit heißen Umgebungstemperaturen den
Vorteil, dass das Gerät mehr Wärme abgibt. Bestehen
bleibt jedoch der Nachteil, dass die Scheibe bei höherer
Luftfeuchtigkeit im Brutraum schnell beschlägt und das
kondensierende Wasser sich am Boden des Geräts absetzt.

In den mittel- und nordeuropäischen Ländern ist die Isolier-
verglasung in jedem Fall die richtige Wahl. Der Isolierwert
des Geräts verbessert sich, wodurch der Energieverbrauch
spürbar sinkt. Gleichzeitig beschlägt eine isolierverglaste
Scheibe erst ab ~80% rel. Luftfeuchtigkeit - also erst jenseits
der Werte, die in aller Regel benötigt werden.

 

Zubehör

Das Brutgerät ist komplett ausgestattet mit sämtlichem benötigtem Zubehör. Beinhaltet ist die Innenbeleuchtung des Brut- und Schlupfraums, drei Brut- und zwei Schlupfhorden Ihrer Wahl, zwei Hygrometer, zwei dreiteilige Wasserschalen, eine ausführliche Bedienungsanleitung sowie das zur jeweiligen Ausstattung gehörende Zubehör: d.h. bei Wahl der elektronischen Regelung die beiden notwendigen Winkelthermometer.
Weiterhin mögliches Zubehör, das dem Gerät nicht beiliegt, wäre eine Schierlampe zum Prüfen der Bruteier auf Befruchtung, weitere Brut-/Schlupfhorden (falls benötigt) sowie das passende Desinfektionsmittel zum Reinigen nach der Brut (wir empfehlen: Amo-Des).

 

Technische Daten:

Maße: Breite 48 cm, Tiefe 50 cm, Höhe 120 cm,

Gewicht: ca. 63 kg, Stromverbrauch ca. in 24 Std.: 1,3 kW

Lieferzeit: >20 Arbeitstage 

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